Allergien, Gelenksprobleme, Darmerkrankungen,Mangelsituationen & Co - leider gehören diese Erkrankungen zum täglichen Bild in unserer Praxis.



Möchten Sie näheres zu Therapiemöglichkeiten erfahren, helfen wir Ihnen gern weiter. tierheilpraxis@pfoetchenidyll.de


Sommerekzem

Die Grundproblematik sind Stoffwechselprobleme der Tiere. Die Ursachen dafür sind Schadstoffe aus der Umwelt, aber auch Störungen durch Haltungsbedingungen und durch Selektionszuchten. Zu einem großen Teil werden die Schadstoffe über das Futter zugeführt. Durch zu fette, kräuterarme Weiden, die sehr eiweißhaltig sind kommt es zu einer Überversorgung mit Proteinen. Auch die Zufütterung von z.B. Hafer führt zu einenm Überschuß an Glucose und Stärke. Es kommt der Zeitpunkt, das Leber, Nieren und Darm ihre Arbeit nicht mehr optimal ausführen können. In Verbindung mit Glucose und Stärke bilden sich aus den überschüssigen Proteinen Toxine. Da die Entgiftungsorgane überlastet sind, sucht der Körper einen anderen Ausweg zum entgiften. Das ist in den meisten Fällen - Die Haut!Folgeerkrankungen können sein :

 
Sommerekzem, Hufrehe, spröde rissige Hufe, Arthrose u.s.w.

Die
veränderten Ausdünstungen der Haut, sorgen für das vermehrte Anlocken von Plagegeistern wie z.B. Kribbelmücken. Die Ausscheidungen dieser Parasiten wie Speichel, Kot und Eier verursachen allergische Reaktionen. Es entsteht ein intensiver Juckreiz im Bereich des Mähnenkamm und der Schweifrübe. Die Pferde versuchen den Juckreiz zu lindern, indem sie sich an Gegenständen reiben. Die Folge sind Hautverletzungen, dadurch entstehen Entzündungen, Verpilzungen, Haarausfall und weiterer Parasitenbefall. Hier reicht es nicht die Symptome durch äußere Behandlungen zu beseitigen. (Fliegenmitteln Fliegenschutzmasken, Schutzdecken (sogenannte Ekzemerdecken), Mähnen- und Schweifschützer, Einreiben von Pflegemitteln, Shampoos.
Damit wird nicht die Ursache behoben !!! Der Körper muß entlastet werden, von innen,mit natürlichen Kräuterkombinationen, das kann folgendermaßen aussehen: Darmreinigung und Aufbau einer gesunden Darmflora
  1. Entschlackung /Entgiftung   
  2. Stoffwechselanregung  
  3.  optimale Versorgung mit Mineralien,Spurenelementen,Vitaminen,essentiellen Fettsäuren
  4. Pflegemittel: zum Reinigen und Beruhigen der Haut - bei offenen Hautstellen zur Juckreizstillung, Insektenabwehr, Keim- und Pilzbekämpfung
Thema dazu im Blog : Sommerekzem (anklicken & lesen)

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Allergie

 Viele der "sogenannten" Allergien sind Vergiftungserscheinungen durch Stoffwechselüberlastungen und auch Mangelerscheinungen. Man sollte sich nicht darauf  verlassen, das es nur bestimmte Rassen trifft, nein jedes Tier kann betroffen sein. Die häufigste sogenannte Allergie ist die "Futtermeittelallergie". Der Verlauf ist schleichend. Ein großer Faktor ist die Ernährung. Vollextrudat Futter, das im Magen aufquellt und ihn dehnt kann zu einer Darmträgheit führen,da er keine Arbeit mehr hat.  Künstliche Vitamine,Konservierungsstoffe, Geschmacksstoffe,Farbstoffe tragen ebenfalls zur Überlastung der Entgiftungsorgane Leber und Nieren bei.                 Durch zunehmende Zerstörung der Darmflora siedeln sich nach und nach Bakterien an, die dort nicht hingehören. Sie spezialisieren sich auf bestimmte Nährstoffe und fressen diese aus dem Nahrungsbrei , die dem Tier dann fehlen, dies führt dann zu Mangelerscheinungen. Die Bakterien geben ihre Ausscheidungen in den Darm des Tieres ab, was wiederum zu einer Toxinbelastung führt. Doch dies ist nicht alles. Die regelmäßigen Impfungen, chemischen Wurmkuren, Antibiotika, aber auch chemische Parasitenabwehr-Präparate sind eine extreme Belastung für den Organismus. Die Toxine, die den Tieren in diesen Fällen zugeführt werden, müssen wieder abgebaut werden. Doch es kommt der Zeitpunkt, das die Leber und die Nieren ihren Job nicht mehr zufriedenstellend erledigen können. Immer mehr Toxine bleiben im Körper zurück. Der Organismus versucht sich zu helfen und sucht eine anderen Weg zu entgiften. In den meisten Fällen ist es die Haut. Es können auch die Ohren , die Augen oder der Darm sein.

  • Vermehrter Ohrenschmalz,
  •  Unangenehmer, schlechter Körpergeruch
  • Glanzloses, mattes und sprödes Fell ,Schuppen
  • Häufiges Belecken bestimmter Körperstellen
  • Pfotenknabbern
  • Juckreiz  übergreifend auf den gesamten Körper Anfänglich leichter Haarausfall bis hin zum vollständigen Verlust des gesamten Felles
  • Gerötete Hautstellen bis hin zu offenen Stellen
  • Erbrechen
  • Durchfall
  • entzündete Augen

Sollten Ihnen einige Symptome bekannt vorkommen, dann sollte unbedingt mit einer Behandlung begonnen werden.  Wichtig ist die Ursache zu beseitigen und nicht nur die äußerlichen Beschwerden mit Sprays, Salben oder Cortison behandeln. Es reicht auch nicht aus auf ein "Allergiefutter" umzustellen. Dies führt kurzfristig zu einer Besserung, doch nur solange bis sich die Bakterien im Darm auf das neue Futter eingestellt haben(ca 4-6 Wochen).

Wichtig ist die Entlastung der Entgiftungsorgane. Mit speziellen Kräuterprodukten wird mit eiener intensiven Darmsanierung und dem Aufbau der Darmflora begonnen. Je nach Schweregrad der Symptome werden Kräuter-Präparate zur Unterstützung von Leber und Nieren verabreicht. Es erfolgt die Umstellung auf ein natürliches Futter ohne chemische und künstliche Zusätze. Wichtig sind ebenfalls die optimale Versorgung mit essentiellen Fettsäuren, Mineralien,Vitamine und Spurenelemente. Zur äußerlichen Behandlung gibt es auch spezielle Naturpräparate, die rein zur Pflege betroffener Hautstellen gedacht sind.

Thema dazu im Blog:     
  • Allergie
  • Fertigfutter vs. barfen

    Hufrehe

    Die Hufrehe ist eine unglaublich schmerzhafte Erkrankung der Hufe. Sehr häufig sind die vorderen Hufe betroffen. Diese Form der Stoffwechselerkrankung fürt zu einer Entzündung der Huflederhaut, die durch verschiedene Ursachen ausgelöst werden kann.  Es gibt 3 Formen:

    1. akute Hufrehe
    2. chronische Hufrehe
    3. Geburtshufrehe

    mögliche Ursachen:

    •   zu viel eiweißreiches Futter (es handelt sich hierbei um die häufigste Form)
    •  Dauergaben von Arzneimitteln
    •  ernste Koliken
    • verschiedene früher durchgemachte Huferkrankungen

    Gerade im Frühjahr sind die Weiden sehr eiweißreich. Die Gefahr besteht darin, wenn die Pferde nach langem Stallaufenthalt in der Wintersaison, plötzlich wieder auf die Weide gebracht werden. Ohne sich daran zu gewöhnen, können sie frei über das frische Gras verfügen. Es kommt zu einer Eiweiß-Überversorgung. Die sich bildenden Toxine im Körper können eine Entzündung im Huf hervorrufen. Folgen sind Schädigung der Lederhaut, Flüssigkeitsbildung im Bereich der Zehenwand, bis hin zur Absenkung des Hufbeins.     Um eine akute Hufrehe zu vermeiden, sollten die Pferde langsam an den Weidegang gewöhnt werden,innerhalb von 8-10 Tagen.  

    Symptome:

    • Vorderläufe werden weit nach vorn gestellt
    • Hinterläufe stehen unter dem Körper
    • warme bis heiße Hufe
    • Lahmheit
    • beim Gehen weit vorn Aufsetzen der Hufe

    Sofortiges Handeln notwendig!!

    • nicht mehr grasen lassen
    • betroffene Hufe in kaltes Wasser stellen oder abspritzen (schmerzlindernd)
    • Hufeisen entfernen

    • Entgiften des Organismus, Entlastung von Leber und Nieren
    • Stoffwechsel /Durchblutung anregen (Abtransport von Giftstoffen,Entzündungsprodukten)
    • optimale Versorgung mit Mineralien,Spurenelementen,Vitaminen
    • Begleitung durch den Hufschmied (Rehebeschlag)

    Mit speziellen Kräutermischungen kann das Pferd ernährungsbedingt auf natürlichem Wege positiv unterstützt werden ohne den Stoffwechsel zusätzlich zu belasten.

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    Mangelsituation!

    Kennen Sie diese Sachen auch von Ihrem Tier???

    •  Kot fressen
    • Tapeten ablecken
    • Steine knabbern/verschlucken
    • Putz ablecken /verschlucken
    • Holz knabbern
    • Erde fressen

     .... und das bringt Sie fast zur Verzweiflung? Jegliches Ermahnen hilft nichts. Sie können sich nicht erklären "Warum macht er das bloß?" Oft ist noch ein zweiter Gefährte im Haus, bei dem dieses Problem nicht auftritt.

    Fakt ist, Ihr Tier macht dies nicht um Sie zu ärgern. Er ist auch nicht pervers und Langeweile ist auch nicht im Spiel.

    Unsere Tiere versuchen so auf Ihre Art und Weise uns mitzuteilen, daß sie einen Mangel an bestimmten lebenswichtigen Stoffen, die der Körper zum Leben braucht, benötigen. Der Organismus versucht so diesen Mangel auszugleichen. Mineralstoffe, Spurenelemente, Mikroorganismen und Vitamine.

    • Kot fressen - ist sehr oft ein Zeichen für eine gestörte Darmflora !!
    • Erde, Putz,Steine u.s.w - ist ein Zeichem für Mineralstoffmangel

    Viele denken zufüttern von Knochen, Eierschalen, Kalk, Vitamintabletten, Pasten u.s.w. müßten den Ausgleich schaffen.   NEIN!!  Es kann nicht jeder Spurennährstoff chemisch erstellt werden. Jeder Organismus ist ein Unikat, der Bedarf an den Mineralien, Spurenelementen und Vitaminen ist täglich je nach Befinden und Beschäftigung unterschiedlich. Das kann das beste Futter nicht ausgleichen.

    In den meisten Zusätzen sind synthetische Zusatzstoffe und Vitamine, diese können vom Organismus nicht so verstoffwechselt werden wie organische. Bei Überdosierungen werden diese Stoffe im Körper abgelagert.                                                                                                        Kalk z.B. aus Stein gewonnen lagert sich am Knochen ab, nicht der aus Algenstrukturen.

    Ein Mangel an diesen wichtigen Mineralien, Spurenelementen, natürlichen Vitaminen,  zieht nach und nach weitere Probleme nach sich: Hautprobleme, Allergien, Gelenksprobleme, Stoffwechselerkrankungen !!!

    Reagieren Sie deshalb rechtzeitig!

    Wenn, dann auch richtig! 

     Gerne helfen wir Ihnen weiter !